Wissenschaftliche Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 1 Prozent der männlichen Bevölkerung eine pädophile Veranlagung besitzt. Ein sehr kleiner Teil lebt diese Veranlagung auch aus. Das ist weltweit strafbar.
Die Aufgabe der Polizei ist es, diese Straftäter zu fassen. Im Internet können sie sich frei und weitgehend sicher bewegen. Das erschwert die Ermittlungen und hat das Potential zum Aufreger. Mit diesem Argument will die Politik jetzt uns alle Überwachen und hofft auf Verständnis bei der Bevölkerung.
Wie wäre es, wenn es keine Internetseiten mit pädophilen Inhalten gäbe? Ich kennen keinen Provider, der solche Inhalte auf seinem Webspace duldet. Meist lagern die Inhalte nicht auf den öffentlichen Seiten selbst. Daher muss man alle Quellen auslesen, was kein großer Aufwand ist und alle betroffenen Provider anschreiben. Die Seiten wären in sehr kurzer Zeit vom Netz und der Überwachungsstaat überflüssig.
Leider ist das nicht die Aufgabe der Polizei und jeder der das tut, macht sich genaugenommen strafbar, da er dann verbotene Inhalte auf seinem Rechner hat. Damit macht sich die Polizei zum Mittäter, denn sie erhält solche Seiten, nur um die Täter zu fassen. Das Schlimmste, selbst danach werden bestenfalls die "öffentlichen Seiten" vom Netz genommen und sind unter neuem Namen wieder verfügbar.
Kommentare